Eutect News

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Eutect entwickelt neue kompakte Steuerung für den Sensitive Wire Feeder (SWF)

8. April 2019

2018 feierte der SWF sein 10-jähriges Jubiläum. Im Zuge dieses Jubiläums wurde der SWF noch einmal weiterentwickelt und erhält nun im nächsten Schritt eine neue Steuerung mit der Bezeichnung Economy-Steuerung Geregelter Drahtvorschub (EcoGerD). Bei der Steuerung EcoGerD handelt es sich um eine kompakte, leicht integrierbare und sogar tragbare Steuerung, die rein für die Regelung des […]

2018 feierte der SWF sein 10-jähriges Jubiläum. Im Zuge dieses Jubiläums wurde der SWF noch einmal weiterentwickelt und erhält nun im nächsten Schritt eine neue Steuerung mit der Bezeichnung Economy-Steuerung Geregelter Drahtvorschub (EcoGerD).

Bei der Steuerung EcoGerD handelt es sich um eine kompakte, leicht integrierbare und sogar tragbare Steuerung, die rein für die Regelung des Drahtvorschubs SWF entwickelt wurde. Die Steuereinheit ist für je einen SWF verantwortlich und kann über digitale Schnittstellen in unterschiedliche Fertigungsanlagen integriert werden. Neben der Systemsteuerung ist in der EcoGerD auch ein Funktionstest integriert, der die Prozessoptimierung unterstützt. Die Bedienung erfolgt über einen Panel-PC mit 7-Zoll-Touchscreen-Display, der eine intuitive Nutzung ermöglicht. Mit den Abmessungen 340mm x 160mm x 200mm ist die Gesamteinheit kompakt designt.  Zur Kommunikation werden digitale 24V (8E/8A)-Schnittstellen eingesetzt. Die Kommunikation über verschiedene Bus-Schnittstellen ist optional erhältlich. Dank EcoGerD können über die Bedienoberfläche noch mehr Parameter, Signale und Schnittstellen angesteuert und geregelt werden. Die Visualisierung wurde ebenfalls vereinfacht und ermöglicht eine schnelle und unkomplizierte Nutzung der Steuerung.

Das Drahtvorschubmodul SWF ist der weltweit erste und bis dato einzige kraftgeregelte Drahtvorschub, der sowohl beim Laser-, Kolben- und Induktionslöten sowie Auftragsschweißen und additiven Fertigung zum Einsatz kommt. Der Drahtvorschub führt Drähte weg- und kraftgeregelt Prozessflächen und Verbindungsprozessen zu. Somit kann die Auftreffkraft des Drahtes definiert werden. Wenn diese erreicht wird, wird der Drahtvorschub gestoppt. Sowohl der Vorschub als auch der Rückzug des Drahtes werden dabei überwacht. Ermöglicht wird dies durch das patentierte Actio-Reactio-Prinzip des Vorschubs. Durch diese Funktion wird das Knicken des Drahtes vermieden. Ebenso werden dabei Referenzpunkte definiert, damit überhaupt genaue, kontrollierte und reproduzierbare Mengen an Draht gefördert werden können.

Eutect verstärkt Kundenteam mit weiterem Fertigungsspezialisten

8. April 2019

Mit Jürgen Seibert konnte die Eutect Gmbh einen Spezialisten aus dem Bereich Elektronikfertigung gewinnen. Seibert bekleidet die Position des Serviceleiters und übernimmt darüber hinaus die Leitung des Eutect-Technikums, in dem Kundenevaluierungen und Produktdemonstrationen durchgeführt werden.   „Wir freuen uns, Jürgen Seibert bei uns im Team willkommen zu heißen. Mit ihm konnten wir einen weiteren Fachmann […]

Mit Jürgen Seibert konnte die Eutect Gmbh einen Spezialisten aus dem Bereich Elektronikfertigung gewinnen. Seibert bekleidet die Position des Serviceleiters und übernimmt darüber hinaus die Leitung des Eutect-Technikums, in dem Kundenevaluierungen und Produktdemonstrationen durchgeführt werden.  

„Wir freuen uns, Jürgen Seibert bei uns im Team willkommen zu heißen. Mit ihm konnten wir einen weiteren Fachmann für unser Unternehmen gewinnen, der einen sehr guten Ruf in der Elektronikfertigung genießt“, erklärt Matthias Fehrenbach, Geschäftsführer der Eutect GmbH. Seibert konnte in den letzten Jahren zahlreiche Erfahrungswerte auf der Seite unterschiedlicher Produktionsmaschinen, sowie im Bereich der reinen Elektronikfertigung gewinnen. So war er als Prozessberater und Kundendemospezialist bei namhaften Bestückungsmaschinenherstellern tätig. Des Weiteren arbeitete er als Produktverantwortlicher im Bereich Drucksysteme und Wellenlötanlagen. Aber auch die direkte Elektronikfertigung ist Seibert nicht fremd. So verantwortete er die SMT-Fertigung bei einem Schweizer EMS-Dienstleister.

„Gerade die Kombination aus Maschinenwissen, Fertigungs-Know-how und jahrelanger Erfahrung innerhalb der Branche sind für uns als Sondermaschinenbauer wichtig. Unsere Kunden bauen auf diese Kombination, denn nur so können wir individuelle Lösungen für sie erarbeiten“, hebt Fehrenbach hervor. In der Funktion als Serviceleiter ist Seibert künftig mit für den Vertrieb von Ersatzteilen, den Service und die Wartung von Kundenmaschinen, die Inbetriebnahme beim Kunden als auch die Schulung der Maschinenbediener verantwortlich. Seibert wird aber auch den Vertrieb aktiv unterstützen. Im Rahmen des Eutect-Technikums wird er Kunden in Prozessfragen beraten, Demonstrationen und Evaluierungen durchführen sowie diese dokumentieren.

Erstmals µ-genauer Einsinkweg beim Thermodenlöten

4. April 2019

04Als Eutect 2005 das erste kraft- und temperaturgeregelte Thermodenlötmodul bei einem internationalen Scheinwerferhersteller in Betrieb nahm, diente die Messung des Einsinkweges der Thermode ausschließlich als Prozessüberwachung und -kontrolle. Seitdem ist viel passiert. In 2018 schloss Eutect die nächste Weiterentwicklung des Thermodenlötmoduls ab, das Dank frei definierbarer Parameter neue Prozessmöglichkeiten bietet. „Ein heutiges kraft- und temperaturgeregeltes […]

04Als Eutect 2005 das erste kraft- und temperaturgeregelte Thermodenlötmodul bei einem internationalen Scheinwerferhersteller in Betrieb nahm, diente die Messung des Einsinkweges der Thermode ausschließlich als Prozessüberwachung und -kontrolle. Seitdem ist viel passiert. In 2018 schloss Eutect die nächste Weiterentwicklung des Thermodenlötmoduls ab, das Dank frei definierbarer Parameter neue Prozessmöglichkeiten bietet.

„Ein heutiges kraft- und temperaturgeregeltes Thermodenmodul muss mehr können als nur einen Prozess zu überwachen“, erklärt Matthias Fehrenbach, Geschäftsführer der Eutect GmbH. Seit Abschluss der letzten Weiterentwicklung des eigenen Moduls sind alle prozessrelevanten Parameter definierbar. „Dies bezieht sich insbesondere auf den Anpressdruck, Einsinkweg und das Temperaturprofil, was nun erstmals exakt für den Prozess und den Bedarf des Bedieners definiert werden kann. Damit bieten wir dem Anwender weit mehr als einen geregelten und überwachten Prozess. Er bekommt einen 100% abgestimmten und definierbaren Prozess“, führt Fehrenbach weiter aus. Diese Weiterentwicklungen führten dazu, dass die Taktzeit optimiert werden konnte.

Der Anpressdruck der Thermode liegt bei 1-60 N. Die Anpresskraft wird in Schritten von 0,5 N angezeigt und geregelt. Dieser Anpressdruck kann über die neue visuelle Steuerungsansicht eingegeben werden, je nach Applikation und Materialien. Ein vor- und nachlaufender Niederhalter fixiert die zu verlötenden Oberflächen. „Durch den anwendungsoptimierten Anpressdruck und den ebenfalls neuen Niederhalter können wir die Taktzeit bis zu 70%, abhängig von der Wärmesenke der Lötstellen, optimieren“, hebt Fehrenbach hervor. Des Weiteren kann der Einsinkweg kontrolliert werden. Die Einsinkkontrolle liegt bei 1 µm, was im Bereich des Thermodenlötens einmalig ist. „Der frei in µ einstellbare Einsinkweg ermöglicht definierten Lotspalt und damit optimalste intermetallische Phasenausbildung“, erläutert Fehrenbach die Prozessvorteile.

Darüber hinaus kann das Temperaturprofil über die neue Steuerung ebenfalls geregelt und über eine redundante Temperaturmessung kontrolliert werden. Die maximale Thermodentemperatur beträgt 450°C. Widerstandsmessungen zur Überwachung der Kontaktflächen sind ebenfalls möglich. „Des Weiteren haben wir noch einige mechanische Anpassungen vorgenommen“, erwähnt Fehrenbach. Durch den Einsatz von kleineren, enganliegenden Kaptonabrollern konnte der Gesamtbauraum minimiert werden. Der Arbeitshub kann optional bis zu 50 mm erhöht werden.

Flexibles Selektivlöten dank Flexdüsen

14. Dezember 2018

Der Erfolg eines Selektivlötprozesses hängt unter anderem von den Düseneinsätzen der Lötmodule ab. Gerade für anspruchsvolle selektive Löt-Applikationen sind oft spezielle Düsengeometrien notwendig, um den richtigen Lotfluss an den richtigen Ort auf der Baugruppe oder in der Lötmaske zu transportieren. Die Eutect GmbH ist jetzt noch einen Schritt weitergegangen und hat ein Lötdüsen Modul für […]

Der Erfolg eines Selektivlötprozesses hängt unter anderem von den Düseneinsätzen der Lötmodule ab. Gerade für anspruchsvolle selektive Löt-Applikationen sind oft spezielle Düsengeometrien notwendig, um den richtigen Lotfluss an den richtigen Ort auf der Baugruppe oder in der Lötmaske zu transportieren. Die Eutect GmbH ist jetzt noch einen Schritt weitergegangen und hat ein Lötdüsen Modul für das Selektivlöten entwickelt, das aufgrund von flexiblen Düsen an den Prozess angepasst werden kann.

Das Sortiment an Düsengeometrien der Eutect GmbH ist umfangreich. Von der einfachen Punktdüse bis hin zur Rund- und Matrixdüse bietet der schwäbische Lötspezialist eine Vielzahl von Designs an. „Viele unserer Düsen sind im Rahmen von Kundenprojekten entwickelt worden. Um die Ziele des Kunden zu erreichen, mussten wir Düseneinsätze designen, die es so nicht auf dem Markt gab “, erinnert sich Matthias Fehrenbach, Geschäftsführer der Eutect GmbH. Auch bei der Entwicklung der Flex-Düse stand ein Kundenprojekt Pate.

„Mit unserer Flex-Düse werden bei einem unserer Kunden Keramiksensoren an Litzen gelötet“, so Fehrenbach. Da die Position des zu verlötenden Bauteils vom Design des Auftraggebers abhängig ist und somit variiert, musste eine Lösung erarbeitet werden, die eine kosten- und aufwandreduzierte Verlötung ermöglichte. Im Falle von fixierten Lötdüsen müsste der Düsenaufsatz vor jedem Designwechsel getauscht werden, was einen hohen Zeitbedarf und somit steigende Rüstkosten verursacht hätte. Um die Anzahl der Wechsel und die Kosten möglichst gering zu halten, wäre eine aufwendigere Produktionsplanung notwendig gewesen, um Litzen mit der gleichen Positionierung in einem Durchgang zu löten. „Unser Kunde strebte aber eine einfachere, flexiblere Möglichkeit an, die auch gleichzeitig zu einer Fehlerminimierung und zu einer Reduzierung des gesamten Prozessstundensatzes beitragen sollte“, führt Fehrenbach weiter aus.

Aus diesem Grund entwickelte Eutect die Flex-Düse, bei der die Düsenaufsätze jederzeit getauscht werden können. Die Aufsätze stecken in einem festen Rahmen und können dort von Hand gewechselt werden. Dazu muss der Lotfluss durch Abschalten der Pumpe kurz unterbrochen werden. Unterschiedliche Düsengeometrien können eingesetzt und jederzeit getauscht werden. „Wir erreichen dadurch eine fast unendliche Varianz an Möglichkeiten, abhängig von den unterschiedlichen Düsengeometrien. Unser Kunde kann darüber hinaus schnell auf Produktionsanpassungen und Auftragseingänge reagieren. Des Weiteren kann er auch die Flussrichtung und den Lotabrisswinkel bestimmen, je nachdem, welchen Düsenaufsatz er einbaut. Der Gesamtprozess wird somit auch in seinen Einzelparametern extrem flexibel“, freut sich Fehrenbach.

Flexdüse

Eutect entwickelt rotierendes Bürstenmodul zur Reinigung von Leiterplatten weiter

15. November 2018

Die Eutect GmbH hat ihr Bürstenmodul zum Reinigen von Leiterplatten weiterentwickelt. Das vor Jahren entworfene Modul wurde im Rahmen eines Weiterentwicklungsprozesses verbessert und leistungsfähiger ausgerichtet. Mit Erfolg. Seitdem der Geschäftsführer Matthias Fehrenbach das Bürstenmodel während einer öffentlichen Unternehmenspräsentation erwähnte, nehmen die Kundenanfragen stark zu. „Wir haben uns selten mit der Reinigung von Leiterplatten befasst, bis […]

Die Eutect GmbH hat ihr Bürstenmodul zum Reinigen von Leiterplatten weiterentwickelt. Das vor Jahren entworfene Modul wurde im Rahmen eines Weiterentwicklungsprozesses verbessert und leistungsfähiger ausgerichtet. Mit Erfolg. Seitdem der Geschäftsführer Matthias Fehrenbach das Bürstenmodel während einer öffentlichen Unternehmenspräsentation erwähnte, nehmen die Kundenanfragen stark zu.

„Wir haben uns selten mit der Reinigung von Leiterplatten befasst, bis einer unserer Kunden den Wunsch äußerte, ein Bürstenmodul in seine Produktionszelle zu integrieren. Aus diesem Grund entwickelten wir vor Jahren ein Modul, welches wir in unseren Modulbaukasten MBK als Standardprodukt übernahmen“, so der Geschäftsführer der Eutect GmbH. Im Rahmen der Modulweiterentwicklung wurde auch das Bürstenmodul auf den letzten technischen Stand gebracht. Fehrenbach selbst erwähnte diese Entwicklung beiläufig in seiner Präsentation auf dem Innovationsforum 2018 des Konradin Verlags in Böblingen. „Danach führte ich mehrere Gespräche an unserem kleinen Messestand, denn scheinbar waren einige Elektronikhersteller auf der Suche nach genauso einer Lösung“, erinnert sich Fehrenbach.

Kernstück des Reinigungsprozesses ist eine Rundbürste, die über einen DC-Motor mit fester Drehzahl angetrieben wird. „Die Drehzahl wird dabei auf die Leiterplatte und die Konturen abgestimmt“, erläutert Fehrenbach. Die Bürste selber ist ein Verschleißteil, das mittels eines Gewindes befestigt wird. Dadurch ist eine langlebige, stabile Bürstenrotation gewährleistet. Das gesamte Bürstenmodul wird unterhalb der Leiterplatte auf dem Boden der Produktionszelle montiert. Mittels einer Höhenüberwachung wird die Position der Bürste sowie der Bürstenverschleiß überwacht. „Die Bürstenhöhe ist zur Leiterplatte definiert, so dass eine Höhenabweichung auf den Verschleiß der Bürste zurückzuführen ist. In dem Fall sind die Bürstenenden abgeknickt oder verbogen, ähnlich wie bei einer stark benutzen Zahnbürste. Eine effiziente Reinigung kann in diesem Fall nicht mehr garantiert werden,“ so Fehrenbach.

Die Verunreinigungen werden durch die Bürste von der Unterseite der Leiterplatte entfernt und gleichzeitig abgesaugt. Ein Auffangbehälter nimmt die Schmutzpartikel auf. Um das elektrostatische Aufladen der Bürste zu verhindern, ist das Modul mit einem Ionisierungsgerät mit Endladekopf ausgerüstet. Dabei wird der Ionisierungsluftstrom auf die Bürste gerichtet. „Je nach Kundenwünsch können wir die Rotationsbürste, die Rotationsdrehung sowie die Drehzahl anpassen. So können wir das Bürstenmodul an die Leiterplattenkonturen unserer Kunden angleichen“, erklärt Fehrenbach.

Integriertes Bürstenmodul