Unternehmen

Synergie zweier Generationen – Tradition und Fortschritt

Es ist unsere Motivation, Aufgaben im Team gemeinsam mit Kunden und Partnern zu lösen. EUTECT ist die perfekte Mischung aus Erfahrungsträgern, Querdenkern, Tüftlern und Machern. Wir schauen wir gerne über den Tellerrand.

Als eigentümergeführtes Familienunternehmen fördern wir seit 1978 die Impulse und Ideen unserer Mitarbeiter. Das ist die Grundlage für Innovation und stetigen Wandel – im eigenen Team und in der Zusammenarbeit mit unseren Kunden und Partnern.

Nur wer sich kontinuierlich selbst erneuert, ist den Anforderungen der Zukunft gewachsen.

Diese Aufgabe gehen wir gerne mit Ihnen an. Verantwortungsbewusst, zuverlässig und nachhaltig. Wir sind Ihr Partner für Lösungen jenseits des Standards.

Made in Germany

Unser Ziel ist es, qualitativ hochwertige und prozesstechnisch perfekte Maschinen zu realisieren. Es geht um die optimale Lösung für jeden Kunden.

EUTECT steht für ein konsequent gelebtes Qualitätsmanagement, das nicht erst in der Produktion, sondern schon in der Entwicklung beginnt.

Entgegen dem üblichen Trend bevorzugen wir eine hohe Wertschöpfungstiefe. In unserem Technikum finden wir den optimalen Verbindungsprozess für Ihr Produkt. Module und Anlagen werden in unserer 3D Konstruktion entwickelt und über das CAM System in unsere CNC Fertigung übermittelt. Wir montieren, dokumentieren und programmieren hausintern.

Die Inbetriebnahme findet bei uns im Haus oder bei unseren Kunden vor Ort statt. Zusätzlich bieten wir unseren Kunden durch Anlagen- und Prozessschulungen sowie Produktionsbegleitung Terminsicherheit im Projekt und schnellen, kompetenten Support aus einer Hand.

So garantieren wir Produkte und Dienstleistungen, die das Gütesiegel „Made in Germany“ jederzeit und umfassend erfüllen.

ZERTIFIKAT DIN EN ISO 9001:2015

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Zukunftssicherung durch nachhaltiges Handeln

Jährlich investieren wir über 10% unseres Umsatzes in Forschung und Entwicklung. Unsere Mitarbeiter, Partner und Kunden sorgen dabei immer wieder für neue, kreative Ansätze.

So befindet sich EUTECT stets am Puls der Zeit.

Dies fördern wir auch durch kontinuierliche Weiterbildung unserer Mitarbeiter. Intern sorgen monatlich abgehaltene Knowhow-Präsentationen der einzelnen Teams für den bestmöglichen Wissenstransfer im gesamten EUTECT Team. Durch teamübergreifende Projektkommunikation schaffen wir einen großen Erfahrungsschatz, von dem jeder einzelne Mitarbeiter profitiert.

Wir wissen: Jeder Mitarbeiter ist Teil der EUTECT Lösungskompetenz. Eine offene, wache Art der Zusammenarbeit sowie ein gutes Miteinander im Team und mit dem Kunden ist die Grundlage für nachhaltigen Unternehmenserfolg.

Diesen Unternehmenserfolg teilen wir gerne, denn nachhaltiges Handeln endet nicht am Werkstor. EUTECT unterstützt eine Reihe sozialer und ökologischer Projekte im gesamten Bundesgebiet und in der eigenen Region. Denn als Teil der Gesellschaft ist es uns ein Anliegen, sozial und verantwortungsbewusst zu handeln.

Kundenbindung durch Lösungskompetenz

Im Mittelpunkt unseres Denkens und Schaffens steht der Kunde und seine Aufgabe.

Für Ihre Produkte, Ihre Aufgabenstellungen und Ihre spezifischen Anforderungen kreieren wir Lösungen für den gemeinsamen Erfolg. Dabei begleiten und unterstützen wir Sie über den gesamten Prozess Ihrer Produktentwicklung. Ihre Produkte werden für die geplante Aufbau- und Verbindungstechnik (AVT) in einer serientauglichen Prozessumgebung gemeinsam bewertet.

Unser EUTECT Technikum steht für Evaluierungen sowie Vorserienlötungen zur praktischen Lösungsfindung unter Original-Prozessbedingungen bereit.

Alle Ergebnisse und Erfahrungen fließen direkt in unsere Produktentwicklung ein. Dieses Knowhow bildet das Fundament für den Projekterfolg und maximalen technologischen Nutzen für weitere Vorhaben in der Zukunft.

Wir wollen Sie langfristig begleiten.

Wir schaffen Verbindungen

EUTECT kooperiert mit kompetenten Partnern wie Universitäten, Fachhochschulen, Instituten, Arbeitskreisen, Netzwerken und Ministerien.

Durch den professionellen Austausch wollen wir unsere Spitzenposition am Markt sichern und ausbauen. Dank dieser Netzwerke können wir technische Entwicklungen frühzeitig abschätzen, analysieren und gegebenenfalls in die technische Weiterentwicklung unserer Produkte einbeziehen.

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EUTECT Zellenmodule

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EUTECT Softwarefamilie

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EUTECT Broschüre

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EUTECT Modulbaukasten

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Eutect integriert im Kundenauftrag kollaborierenden Roboter

16. Mai 2019

Im Rahmen eines Kundenauftrages erarbeitete die Eutect GmbH ein Konzept zur Integration kollaborierender Roboter in schlanke Automationszellen. Bei kollaborierenden Robotern handelt es sich um komplexe Maschinen, die auf engstem Raum mit Personen zusammenarbeiten. Diese räumliche Nähe stellt eine große Herausforderung für alle Unternehmen dar, die solche Robotersysteme implementieren und nutzen. „Das Ziel der Integration eines […]

Im Rahmen eines Kundenauftrages erarbeitete die Eutect GmbH ein Konzept zur Integration kollaborierender Roboter in schlanke Automationszellen. Bei kollaborierenden Robotern handelt es sich um komplexe Maschinen, die auf engstem Raum mit Personen zusammenarbeiten. Diese räumliche Nähe stellt eine große Herausforderung für alle Unternehmen dar, die solche Robotersysteme implementieren und nutzen.

„Das Ziel der Integration eines kollaborierenden Roboters ist die Unterstützung eines Mitarbeiters innerhalb eines Arbeitsprozesses. Aus diesem Grund ist es zum Teil unvermeidlich, dass Mitarbeiter und Roboter direkten Kontakt miteinander haben. Diese Situation stellt eine besondere Herausforderung dar, da der Mitarbeiter keiner Gefahr ausgesetzt werden darf“, erklärt Manfred Fehrenbach, Senior CSO der Eutect GmbH. Bei herkömmlichen Roboteranwendungen gab es immer eine komplette Schutzeinrichtung, die Mitarbeiter und Roboter trennte. So auch bei den Robotersystemen, die bis dato in den Zellen der Eutect GmbH für vielseitigste Anwendungen erfolgreich integriert wurden.

Da die Normen für den Einsatz von Industrierobotern überarbeitet wurden, nahm man in diesem Zuge das Anwendungsfeld der kollaborierenden Roboter mit auf. Die so überarbeitete Norm EN ISO 10218 sowie die 2010 begonnene ISO-Spezifikation TS 15066 beschreiben die sicherheitstechnischen Anforderungen für den Einsatz kollaborierender Roboter. „Wir sehen in den letzten Jahren immer mehr solcher Systeme auf Messen und natürlich interessieren sich auch unsere Kunden für den Einsatz. Daher war es nur eine Frage der Zeit, bis wir die ersten entsprechenden Kundenanfragen ins Haus bekamen“, so Fehrenbach.

Im Rahmen eines Kundenprojektes wurden freistehende 6-Achs-Roboter integriert. Die Aufgabe der Roboter besteht darin, Baugruppen zum Fluxen, Vorwärmen und Löten mittels einer Miniwelle in der Zelle zu bewegen. „Dabei war es uns wichtig, dass die Lötstellen auch bei komplexen Lötanwendungen ohne kinematische Einschränkungen bearbeitet werden können“, führt Fehrenbach weiter aus. Der kollaborierende Roboter ist so in Produktionszelle positioniert das er direkt vom Bediener oder aus einer Transportbox Baugruppen aufnehmen kann. Diese verfährt er innerhalb der Zelle von einem Prozessschritt zum nächsten. Der Roboter übernimmt so sehr monotone Aufgaben und führt diese präzise aus. „Gerade für Klein- und Großserien ist diese Integration interessant, denn wir erreichen dadurch eine hohe Flexibilität sowie eine sehr gute Integrationsfähigkeit“, erklärt Fehrenbach. Das Gesamtsystem, inklusive der Lötprozessmodule, ist sehr kosteneffizient, da es für unterschiedlichste Baugruppen auf einfache Art eingerichtet werden kann. Der Programmwechsel ist durch einen Produktionsmitarbeiter oder über DMC Leseköpfe einfach und schnell umsetzbar.

Der kollaborierende Roboter verfügt über ein zertifiziertes Sicherheitssystem und kann nahezu ohne Schutzvorrichtungen direkt neben einer Person eingesetzt werden (unter Beachtung DIN ISO /TS 15066). Allerdings bleiben die Schutzvorrichtungen sowohl im direkten als auch im zurückgesetzten Prozessbereich weiter erforderlich. „Löten und Fluxen bleiben weiterhin Prozesse, die diese Schutzvorrichtungen benötigen. In diese Arbeitsbereiche darf und soll ein Mitarbeiter während des laufenden Prozesses keinen Zugriff haben“, hebt Fehrenbach hervor.

Eutect GmbH nimmt am MID Summit 2019

26. April 2019

Die Forschungsvereinigung Räumliche Elektronische Baugruppen 3-D MID e.V. lädt zum MID Summit 2019 ein, an dem sich Mitglieder sowie externe Interessenten vernetzen und austauschen können. Verschiedene Themen rund um das Thema 3-D MID werden in Vorträgen vorgestellt.  Die Eutect GmbH nimmt an dieser Veranstaltung als Mitglied teil und präsentiert verschiedenste selektive Lötprozesse für dreidimensionale Anwendungen. […]

Die Forschungsvereinigung Räumliche Elektronische Baugruppen 3-D MID e.V. lädt zum MID Summit 2019 ein, an dem sich Mitglieder sowie externe Interessenten vernetzen und austauschen können. Verschiedene Themen rund um das Thema 3-D MID werden in Vorträgen vorgestellt.  Die Eutect GmbH nimmt an dieser Veranstaltung als Mitglied teil und präsentiert verschiedenste selektive Lötprozesse für dreidimensionale Anwendungen.

„Das Löten dreidimensionaler Baugruppen birgt einige Herausforderungen“, so Manfred Fehrenbach, Gründer der Eutect GmbH. Denn pauschal kann nicht gesagt werden, welcher Lötprozess standardisiert empfohlen werden kann. „Der Lötprozess hängt stark von der Geometrie der Baugruppe, sowie den Substratmaterialien ab“, führt Fehrenbach weiter aus. Aus diesem Grund werden alle Anfragen zum Löten von 3-D MID-Baugruppen in internen Tests evaluiert, um den besten Lötprozess gemeinsam mit dem Kunden zu definieren.

Auf Grund der Substratmaterialien sind einige gängige Lötprozesse nicht möglich. „Oftmals werden bei solchen Anwendungen Kunststoffe, wie Thermoplasten und Duroplasten verwendet, die sensibel auf Hitze reagieren. Andere Substrate wie beispielsweise Glas, Keramik oder beschichtete Metalle haben ähnliche Eigenschaften. Daher darf der Wärmeeintrag nur selektiv erfolgen. Manuelles Löten sowie das Reflow-Löten entfallen daher, da hier zum Teil die gesamte Baugruppe auf 180 bis 300 Grad erhitzt wird. Diese Hitze kann zu unnötigem Stress auf der gesamten Baugruppe führen“, erklärt Fehrenbach. Deshalb empfiehlt Eutect das selektive Löten mittels Miniwelle, Laser oder Thermode, da hierbei die Hitze lokal konzentriert in die Baugruppe eingebracht wird. „Besonders das Laserlöten verhindert unnötigen Stress auf Bauteile und Substrate, da nur die Lötstelle als solches schnell erhitzt wird“, verdeutlicht Fehrenbach. Neben dem Substrat selbst muss auch den Kontakt-oberflächen besondere Beachtung geschenkt werden. So ist diese mit den gängigen Materialien wie Zinn/Blei, Gold oder Nickel beschichtet.

Um den Stress für umliegende Bauteile beim Löten zu minimieren, bieten sich das Miniwellenlöten in Verbindung mit einer Titanmaske an. „Die Titanmaske ist auf das Profil und die Geometrie der Baugruppe angepasst. Alle zu schützen Bereiche sind durch die Maske abgedeckt, nur die zu lötenden Kontakte liegen frei und werden durch die Miniwelle gelötet“, so Fehrenbach. Die Geometrie der Baugruppe spielt bei dem eigentlichen Löten keine Rolle, da die Maske oftmals mittels Roboter über die Miniwelle oder Lotdüse gezogen wird. Dank der 6-Achs-Roboter sind somit genaueste Verfahrwege präzise und reproduzierbar möglich. „Wichtig ist es, dass die zu lötende Fläche immer auf eine definierte Höhe gebracht wird, denn nur so können wir einen genauen Lötprozess garantieren“, hebt Fehrenbach hervor. Matrixdüsen, die auf die Position und Geometrie der Kontaktflächen ausgerichtet sind, können den Lötprozess unterstützen.

Neben dem Miniwellenlöten kann auch das Laserlöten ein geeigneter Prozess sein. Mittels Laser wird hierbei ein Draht auf der Kontaktfläche aufgeschmolzen. „Dieser Prozess eignet sich besonders gut, wenn wir in schwer zugänglichen Bereichen löten, wo wir mit der Punktdüse der Miniwelle nicht mehr hinkommen. Dies ist bei dreidimensionalen Baugruppen nicht ungewöhnlich“, so Fehrenbach. Dank des patentierten Drahtvorschubs Sensitive Wire Feeder (SWF) können reproduzierbare Lötstellen mittels Laser garantiert werden, denn der SWF führt Drähte weg- und kraftüberwacht den Prozessflächen zu. Somit kann die Auftreffkraft des Drahtes definiert werden. Wenn diese erreicht wird, wird der Drahtvorschub gestoppt. Sowohl der Vorschub als auch der Rückzug des Drahtes werden dabei überwacht. Ermöglicht wird dies durch das patentierte Actio-Reactio-Prinzip des Drahtvorschubs. Durch diese Funktion wird das Knicken des Drahtes vermieden und Bauteil- und Handlingtoleranzen werden ausgeregelt oder erkannt. Ebenso werden dabei Referenzpunkte definiert, um kontrolliert reproduzierbare Mengen an Draht fördern zu können.

Als letzter Prozess kann für Fehrenbach auch das Thermodenlöten eine Option sein kann. Besonders beim Verlöten von Flex-Folien, Flachbandkabeln oder Ähnlichem an eine dreidimensionale Baugruppe kann das Thermodenlöten eingesetzt werden. Das Modul ist mit einer Wegüberwachung und einer Temperaturregelung ausgerüstet. Diese Regelung ermöglicht eine Lötstellenkontrolle schon während des Lötprozesses und somit auch eine Betriebsdatenerfassung für die Qualitätskontrolle. So kann beispielsweise eine Schief- oder Schrägstellung des Bauteils erfasst und vermieden werden. Reproduzierbares und prozesssicheres Löten ist jederzeit garantiert. Zu beachten ist allerdings, dass die Thermode der Geometrie der Baugruppe und der zu lötenden Fläche angepasst werden muss. „Aus diesem Grund empfehlen wir die Thermode für Großserien, da sie für die Kleinserie zu unflexibel und somit auch zu kostenintensiv ist. Eine Alternative ist daher das Laser Knife, welches geometrieunabhängig ist“, bestätigt Fehrenbach.

Das Laser Knife hat die gleichen Prozessziele wie das Thermodenlöten. Es besteht aus einem wegüberwachten Niederhalter, der die beiden zu verlötenden Oberflächen definiert zusammenführt, und aus einem Laser, der so auch in den bisherigen Laserlötmodulen aus dem Hause Eutect verbaut wird. Der Temperatureintrag erfolgt daher berührungsfrei über den Laserstrahl. Der temperaturgeregelte Laser ist mit einem integrierten Pyrometer und einer Kamera ausgerüstet und garantiert dem Anwender maximale Prozessstabilität, Qualität und Traceability.

Alle Möglichkeiten des Lötens von 3-D MID-Baugruppen werden von Eutect auf dem MID Summit 2019 am 21. Mai in der Forschungsvereinigung Räumliche Elektronische Baugruppen 3-D MID e.V. in Nürnberg vorgestellt.

Eutect entwickelt neue kompakte Steuerung für den Sensitive Wire Feeder (SWF)

8. April 2019

2018 feierte der SWF sein 10-jähriges Jubiläum. Im Zuge dieses Jubiläums wurde der SWF noch einmal weiterentwickelt und erhält nun im nächsten Schritt eine neue Steuerung mit der Bezeichnung Economy-Steuerung Geregelter Drahtvorschub (EcoGerD). Bei der Steuerung EcoGerD handelt es sich um eine kompakte, leicht integrierbare und sogar tragbare Steuerung, die rein für die Regelung des […]

2018 feierte der SWF sein 10-jähriges Jubiläum. Im Zuge dieses Jubiläums wurde der SWF noch einmal weiterentwickelt und erhält nun im nächsten Schritt eine neue Steuerung mit der Bezeichnung Economy-Steuerung Geregelter Drahtvorschub (EcoGerD).

Bei der Steuerung EcoGerD handelt es sich um eine kompakte, leicht integrierbare und sogar tragbare Steuerung, die rein für die Regelung des Drahtvorschubs SWF entwickelt wurde. Die Steuereinheit ist für je einen SWF verantwortlich und kann über digitale Schnittstellen in unterschiedliche Fertigungsanlagen integriert werden. Neben der Systemsteuerung ist in der EcoGerD auch ein Funktionstest integriert, der die Prozessoptimierung unterstützt. Die Bedienung erfolgt über einen Panel-PC mit 7-Zoll-Touchscreen-Display, der eine intuitive Nutzung ermöglicht. Mit den Abmessungen 340mm x 160mm x 200mm ist die Gesamteinheit kompakt designt.  Zur Kommunikation werden digitale 24V (8E/8A)-Schnittstellen eingesetzt. Die Kommunikation über verschiedene Bus-Schnittstellen ist optional erhältlich. Dank EcoGerD können über die Bedienoberfläche noch mehr Parameter, Signale und Schnittstellen angesteuert und geregelt werden. Die Visualisierung wurde ebenfalls vereinfacht und ermöglicht eine schnelle und unkomplizierte Nutzung der Steuerung.

Das Drahtvorschubmodul SWF ist der weltweit erste und bis dato einzige kraftgeregelte Drahtvorschub, der sowohl beim Laser-, Kolben- und Induktionslöten sowie Auftragsschweißen und additiven Fertigung zum Einsatz kommt. Der Drahtvorschub führt Drähte weg- und kraftgeregelt Prozessflächen und Verbindungsprozessen zu. Somit kann die Auftreffkraft des Drahtes definiert werden. Wenn diese erreicht wird, wird der Drahtvorschub gestoppt. Sowohl der Vorschub als auch der Rückzug des Drahtes werden dabei überwacht. Ermöglicht wird dies durch das patentierte Actio-Reactio-Prinzip des Vorschubs. Durch diese Funktion wird das Knicken des Drahtes vermieden. Ebenso werden dabei Referenzpunkte definiert, damit überhaupt genaue, kontrollierte und reproduzierbare Mengen an Draht gefördert werden können.

Eutect verstärkt Kundenteam mit weiterem Fertigungsspezialisten

8. April 2019

Mit Jürgen Seibert konnte die Eutect Gmbh einen Spezialisten aus dem Bereich Elektronikfertigung gewinnen. Seibert bekleidet die Position des Serviceleiters und übernimmt darüber hinaus die Leitung des Eutect-Technikums, in dem Kundenevaluierungen und Produktdemonstrationen durchgeführt werden.   „Wir freuen uns, Jürgen Seibert bei uns im Team willkommen zu heißen. Mit ihm konnten wir einen weiteren Fachmann […]

Mit Jürgen Seibert konnte die Eutect Gmbh einen Spezialisten aus dem Bereich Elektronikfertigung gewinnen. Seibert bekleidet die Position des Serviceleiters und übernimmt darüber hinaus die Leitung des Eutect-Technikums, in dem Kundenevaluierungen und Produktdemonstrationen durchgeführt werden.  

„Wir freuen uns, Jürgen Seibert bei uns im Team willkommen zu heißen. Mit ihm konnten wir einen weiteren Fachmann für unser Unternehmen gewinnen, der einen sehr guten Ruf in der Elektronikfertigung genießt“, erklärt Matthias Fehrenbach, Geschäftsführer der Eutect GmbH. Seibert konnte in den letzten Jahren zahlreiche Erfahrungswerte auf der Seite unterschiedlicher Produktionsmaschinen, sowie im Bereich der reinen Elektronikfertigung gewinnen. So war er als Prozessberater und Kundendemospezialist bei namhaften Bestückungsmaschinenherstellern tätig. Des Weiteren arbeitete er als Produktverantwortlicher im Bereich Drucksysteme und Wellenlötanlagen. Aber auch die direkte Elektronikfertigung ist Seibert nicht fremd. So verantwortete er die SMT-Fertigung bei einem Schweizer EMS-Dienstleister.

„Gerade die Kombination aus Maschinenwissen, Fertigungs-Know-how und jahrelanger Erfahrung innerhalb der Branche sind für uns als Sondermaschinenbauer wichtig. Unsere Kunden bauen auf diese Kombination, denn nur so können wir individuelle Lösungen für sie erarbeiten“, hebt Fehrenbach hervor. In der Funktion als Serviceleiter ist Seibert künftig mit für den Vertrieb von Ersatzteilen, den Service und die Wartung von Kundenmaschinen, die Inbetriebnahme beim Kunden als auch die Schulung der Maschinenbediener verantwortlich. Seibert wird aber auch den Vertrieb aktiv unterstützen. Im Rahmen des Eutect-Technikums wird er Kunden in Prozessfragen beraten, Demonstrationen und Evaluierungen durchführen sowie diese dokumentieren.

Erstmals µ-genauer Einsinkweg beim Thermodenlöten

4. April 2019

Als Eutect 2005 das erste kraft- und temperaturgeregelte Thermodenlötmodul bei einem internationalen Scheinwerferhersteller in Betrieb nahm, diente die Messung des Einsinkweges der Thermode ausschließlich als Prozessüberwachung und -kontrolle. Seitdem ist viel passiert. In 2018 schloss Eutect die nächste Weiterentwicklung des Thermodenlötmoduls ab, das Dank frei definierbarer Parameter neue Prozessmöglichkeiten bietet. „Ein heutiges kraft- und temperaturgeregeltes […]

Als Eutect 2005 das erste kraft- und temperaturgeregelte Thermodenlötmodul bei einem internationalen Scheinwerferhersteller in Betrieb nahm, diente die Messung des Einsinkweges der Thermode ausschließlich als Prozessüberwachung und -kontrolle. Seitdem ist viel passiert. In 2018 schloss Eutect die nächste Weiterentwicklung des Thermodenlötmoduls ab, das Dank frei definierbarer Parameter neue Prozessmöglichkeiten bietet.

„Ein heutiges kraft- und temperaturgeregeltes Thermodenmodul muss mehr können als nur einen Prozess zu überwachen“, erklärt Matthias Fehrenbach, Geschäftsführer der Eutect GmbH. Seit Abschluss der letzten Weiterentwicklung des eigenen Moduls sind alle prozessrelevanten Parameter definierbar. „Dies bezieht sich insbesondere auf den Anpressdruck, Einsinkweg und das Temperaturprofil, was nun erstmals exakt für den Prozess und den Bedarf des Bedieners definiert werden kann. Damit bieten wir dem Anwender weit mehr als einen geregelten und überwachten Prozess. Er bekommt einen 100% abgestimmten und definierbaren Prozess“, führt Fehrenbach weiter aus. Diese Weiterentwicklungen führten dazu, dass die Taktzeit optimiert werden konnte.

Der Anpressdruck der Thermode liegt bei 1-60 N. Die Anpresskraft wird in Schritten von 0,5 N angezeigt und geregelt. Dieser Anpressdruck kann über die neue visuelle Steuerungsansicht eingegeben werden, je nach Applikation und Materialien. Ein vor- und nachlaufender Niederhalter fixiert die zu verlötenden Oberflächen. „Durch den anwendungsoptimierten Anpressdruck und den ebenfalls neuen Niederhalter können wir die Taktzeit bis zu 70%, abhängig von der Wärmesenke der Lötstellen, optimieren“, hebt Fehrenbach hervor. Des Weiteren kann der Einsinkweg kontrolliert werden. Die Einsinkkontrolle liegt bei 1 µm, was im Bereich des Thermodenlötens einmalig ist. „Der frei in µ einstellbare Einsinkweg ermöglicht definierten Lotspalt und damit optimalste intermetallische Phasenausbildung“, erläutert Fehrenbach die Prozessvorteile.

Darüber hinaus kann das Temperaturprofil über die neue Steuerung ebenfalls geregelt und über eine redundante Temperaturmessung kontrolliert werden. Die maximale Thermodentemperatur beträgt 450°C. Widerstandsmessungen zur Überwachung der Kontaktflächen sind ebenfalls möglich. „Des Weiteren haben wir noch einige mechanische Anpassungen vorgenommen“, erwähnt Fehrenbach. Durch den Einsatz von kleineren, enganliegenden Kaptonabrollern konnte der Gesamtbauraum minimiert werden. Der Arbeitshub kann optional bis zu 50 mm erhöht werden.

Karriere bei EUTECT

EUTECT bietet neben der Unterstützung in Abschlussarbeiten für Bachelor- und Masterarbeiten auch gerne Praktikumsplätze an.

Allgemeine Informationen
Praktika und Abschlussarbeiten

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Erstellung der Master
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SPS Programmierer/in

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  • E-Planer
  • Service Techniker
  • Produkt Designer

Da wir darüber hinaus ständig auf der Suche nach qualifizierten Talenten in Forschung und Entwicklung, Mechatronik, Fertigung, Konstruktion und Vertrieb sind, freuen wir uns über Ihre Initiativbewerbung.

Messen & Veranstaltungen

Motek

7. – 10. Oktober 2019
Messe Stuttgart
www.motek-messe.de

Productronica

12. – 15. November 2019
Messe München
productronica.com

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Ausgabe 1-2019

  • µ-genauer Einsinkweg – erstmals beim Thermodenlöten
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