Roboter

Hochpräzise Robotiklösungen für das selektive Löten
Die von uns eingesetzten 6-Achs-Roboter, die in den Prozesszellen integriert werden, sind ideal für das flexible Bewegen von Baugruppen und Werkstückträgern, wodurch eine hohe Raum- und Materialeffizienz erreicht wird.

Nutzen

Das ist insbesondere dann von Vorteil, wenn taktzeitoptimiert verschiedene Prozesse nacheinander angesteuert werden sollen. Zudem bietet ein Roboter eine hohe Flexibilität im Bezug auf die Nutzbarkeit der Automation für andere Baugruppen oder Produkte.

Performance

Eines der Steckenpferde von EUTECT ist die Integration von komplexen Roboterlösungen. Aber auch die kleinen Brüder, die Cobots, haben ihren Weg in die EUTECT-Produktionszellen gefunden. Die Integration eines Roboters ermöglicht die Nutzung verschiedenster Prozesse in einer Produktionszelle. Teilweise können bis zu fünf Prozesse, je nach Zellengröße, mit einem über Kopf hängenden Roboter angesteuert werden. Durch die Integration von Lötmasken in den Robotergreifer können Baugruppen während des Greifens fixiert und überkopf, z.B. per Miniwelle gelötet werden. In folgendem Videomaterial stellen wir unsere Kapazitäten in diesem Bereich ausführlich vor.

Produkt-Highlights

  • Raum- und Materialeffizienz durch 6-Achs-Roboter
  • Vielseitige Greifer-Lötmaskenkombinationen für hohe Flexibilität
  • Überkopf-Lötung von Baugruppen möglich
  • Bis zu zwei 6-Achs-Roboter in einer Anlage
  • Vielseitige Prozessmöglichkeiten
  • Einsparung von Werkstückträgern und Bandsystemen
  • Integration über Kopf
  • Reduzierte Maschinenstellfläche
  • Wartungsarm
  • Prozessunabhängig
  • Hochflexible Anordnung von Prozess- und Prüfmodulen auf kleinstem Bauraum
  • Präzise Steuerung und leichte Programmierung
  • Entwicklung eigener, aufsetzbarer und produktspezifischer Werkstückträger

Produktvideo

FAQs

Roboter ermöglichen eine flexible, präzise und platzsparende Automatisierung selektiver Lötprozesse. Durch ihre Bewegungsfreiheit können Baugruppen und Werkstückträger innerhalb einer Prozesszelle zwischen verschiedenen Bearbeitungsstationen bewegt werden. Dadurch lassen sich mehrere Prozesse auf kleinem Raum kombinieren und unterschiedliche Baugruppen flexibel bearbeiten.

EUTECT integriert insbesondere 6-Achs-Industrieroboter in kundenspezifische Produktions- und Lötzellen. Abhängig von Bauteil, Prozess, Taktzeit und Automatisierungsanforderung wird die passende Robotiklösung ausgewählt und in das Gesamtsystem integriert.

Robotergestützte Automations­lösungen von EUTECT können mit unterschiedlichen selektiven Lötverfahren kombiniert werden. Dazu zählen unter anderem Miniwellenlöten, Laserlöten, Induktionslöten, Thermodenlöten und Kolbenlöten. Dadurch können Robotik und Lötprozess individuell auf die jeweilige Baugruppe und Anwendung abgestimmt werden.

Ja. Ein wesentlicher Vorteil robotergestützter Prozesszellen ist die Kombination mehrerer Bearbeitungsschritte innerhalb einer Anlage. Abhängig von Zellengröße und Anwendung können bei EUTECT bis zu fünf unterschiedliche Prozesse von einem über Kopf angeordneten Roboter angesteuert werden.

6-Achs-Roboter bieten eine hohe Bewegungsfreiheit und können Baugruppen aus unterschiedlichen Winkeln und Positionen präzise an Prozessmodule heranführen. Dies ermöglicht eine flexible Anordnung der Löt-, Prüf- und Bearbeitungsstationen und kann gleichzeitig den Platzbedarf der Produktionsanlage reduzieren.

Ja. EUTECT kann Lötmasken direkt in den Robotergreifer integrieren. Dadurch wird die Baugruppe beim Greifen fixiert und kann beispielsweise über Kopf einem Miniwellenlötprozess zugeführt werden.

Produktspezifische Greifer übernehmen die sichere Handhabung und Positionierung der Baugruppen. Werden Greifer und Lötmaske kombiniert, kann die Baugruppe während des gesamten Handlings definiert fixiert bleiben. Dies reduziert zusätzliche Handhabungsschritte und ermöglicht komplexe Prozesspositionen.

Ja. Robotergestützte Lötzellen sind besonders für Produktionsumgebungen interessant, in denen unterschiedliche Baugruppen oder Produktvarianten gefertigt werden. Bewegungsabläufe, Prozesspositionen und Bearbeitungsschritte können entsprechend der jeweiligen Anwendung programmiert und angepasst werden.

Durch die große Bewegungsfreiheit eines Roboters können Prozess- und Prüfmodule kompakt innerhalb einer Zelle angeordnet werden. Ein über Kopf installierter Roboter nutzt zusätzlich den verfügbaren Bauraum und kann mehrere Stationen erreichen. Dadurch können unter anderem klassische Transport- und Bandsysteme teilweise entfallen.

Je nach Anwendung können klassische Werkstückträger und Transportsysteme reduziert oder teilweise ersetzt werden. EUTECT entwickelt dafür unter anderem produktspezifische Greifer- und Werkstückträgerlösungen, die auf die jeweilige Baugruppe und den Lötprozess abgestimmt werden.

Eine robotergestützte Lösung ist insbesondere interessant, wenn hohe Flexibilität, unterschiedliche Produktvarianten, mehrere aufeinanderfolgende Prozesse oder eine kompakte Maschinenstellfläche gefordert sind. Auch bei komplexen Bewegungsabläufen und häufig wechselnden Produktionsanforderungen kann Robotik Vorteile gegenüber starren Automationskonzepten bieten.

Ja. Neben Löt- und Bearbeitungsprozessen können auch Prüfmodule in eine automatisierte Prozesszelle integriert werden. Durch die flexible Positionierung der Baugruppe kann der Roboter unterschiedliche Prozess- und Prüfstationen innerhalb der Anlage anfahren.

Robotergestützte Anlagen können auch bei kleineren Losgrößen und hoher Variantenvielfalt interessant sein, da Bewegungsabläufe und Prozessprogramme an unterschiedliche Produkte angepasst werden können. Ob der Einsatz wirtschaftlich sinnvoll ist, hängt unter anderem von Produktmix, Taktzeit, Prozessumfang und Automatisierungsgrad ab.

Grundsätzlich können unterschiedliche Löt- und Prozessmodule Bestandteil einer robotergestützten Automationslösung sein. Entscheidend sind die vorhandenen Prozesse, Schnittstellen, Bauteilgeometrien und Anforderungen an Taktzeit und Qualität. EUTECT entwickelt hierfür kundenspezifische Systemintegrationen.

Die Auslegung orientiert sich unter anderem an Baugruppe, Lötstellen, gewünschtem Lötverfahren, Taktzeit, Produktvarianten, benötigten Prüfprozessen und verfügbarem Bauraum. Daraus werden Robotik, Greifer, Werkstückträger, Prozessmodule und Anlagenlayout zu einem abgestimmten Automationskonzept kombiniert.

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