Unsere Prozesstechnik zeichnet sich durch maßgeschneiderte, effiziente Konzepte aus bewährten Modulen aus.
Wir bieten individuell angepasste Automationslösungen, die präzise auf Kundenbedürfnisse abgestimmt sind.
Unsere Service-, Wartungs- und Schulungsdienstleistungen werden individuell auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten.
Durch das gemeinsame Auswerten von Prozessdaten und Bildern im Rahmen von Predictive Quality wird die Erkennungsrate realer Lötfehler verbessert und die Anzahl falsch klassifizierter Lötstellen reduziert. Dies wirkt sich unmittelbar auf die Wirtschaftlichkeit des Lötprozesses aus.
Digital analysierte Prozessschritte, als Teil von Smart Manufacturing, ermöglichen eine kontinuierliche Überwachung und Bewertung des selektiven Lötprozesses. Dadurch lässt sich die Qualität nicht erst am fertigen Produkt prüfen, sondern bereits während der Entstehung der Lötverbindung absichern. Gleichzeitig schaffen die erfassten Prozessdaten die Grundlage für eine lückenlose Traceability, eine schnellere Ursachenanalyse und Predictive Quality. Perspektivisch können daraus selbstregelnde Prozesse entstehen, die Parameter innerhalb definierter Grenzen automatisiert anpassen und so Prozessstabilität, Reproduzierbarkeit und Anlagenverfügbarkeit weiter erhöhen.
Die in der Laseroptik koaxial integrierte Kamera kann aufgrund eines smarten Soll-Ist-Vergleichs mangelhafte Lötstellen erkennen. Dabei können nicht nur Bilder, sondern auch Videos aufgezeichnet werden. Die Prozesskamera übernimmt somit die Funktion eines AOIs und trägt maßgeblich zur Qualitätssicherung und -optimierung des Laserlötprozesses bei.
ILSE kann in allen bestehenden Laserlötprozessen und den dort verwendeten Kameras umgesetzt und nachgerüstet werden. Eine Integration weiterer Hardware ist nicht notwendig.
Sollte durch die Kameraaufzeichnung seitens ILSE eine qualitativ schlechte Lötstelle innerhalb des Laserlötprozesses erkannt werden, können die dazugehörigen Prozessdaten durch EDA hinzugezogen werden. Somit ist eine lückenlose Analyse möglich, die aufzeigt, warum innerhalb des Laserlötprozess diese Lötstelle nicht die Vorgaben erfüllt. Dadurch ist nicht nur das Erkennen von mangelhaften Lötstellen möglich, sondern auch die sofortige Analyse und Optimierung des dazugehörigen Prozessschrittes.
Der Regelungsprozess der Lötanlagen von EUTECT dokumentiert und speichert alle notwendigen Prozessdaten. Diese Daten werden bei jedem Prozessschritt mitgeschrieben, abgespeichert und durch EDA analysiert. Dabei werden die Daten mit den vorgegebenen sowie den realen IO-Prozessdaten verglichen und stehen für weitere Analysen bereit. Somit kann bereits auf reiner Datenbasis eine Lötstellenbewertung durchgeführt werden.
Selbstanalysierende Prozessschritte im Rahmen von Smart Manufacturing sind insbesondere dort interessant, wo eine fehlerfreie Lötstelle allein nicht genügt, sondern auch nachgewiesen werden muss, dass sie unter kontrollierten und reproduzierbaren Prozessbedingungen entstanden ist. Diese Daten müssen über den Produktionszeitraum hinaus zur Nachweisbarkeit zur Verfügung stehen. Dies gilt insbesondere für die Medizintechnik, Luft- und Raumfahrt, Defense aber auch für Bahntechnik, Green Energy, Leistungselektronik und Automation.
EUTECT-Lötsysteme führen nicht nur einen programmierten Lötprozess aus, sondern überwachen und bewerten den Prozess während der Fertigung, um Abweichungen frühzeitig zu erkennen. Dadurch verschiebt sich die Qualitätssicherung von einer nachgelagerten Prüfung hin zu einer prozessintegrierten Qualitätssicherung. Die Anlage produziert somit nicht nur eine Lötstelle, sondern liefert gleichzeitig den digitalen Nachweis, dass der zugrunde liegende Prozess innerhalb der definierten Qualitätsgrenzen abgelaufen ist.
Damit entwickelt sich die selektive Lötanlage von einer reinen Produktionsmaschine zu einem intelligenten, datenbasierten Prozesssystem. EUTECT arbeitet dabei nicht nur mit klassischen Prozessparametern, sondern je nach Lötverfahren auch mit Daten aus Drahtzuführung, Kraft-/Wegregelung, Temperaturüberwachung, Pyrometrie, Kamerasystemen und weiteren Sensoren. So entsteht für jede Lötung ein wesentlich umfassenderes digitales Prozessbild.
Wesentlicher Bestandteil sind dabei u.a. ILSE (für das Laserlöten) und EDA.