EUTECT GmbH stellt umfassendes Servicekonzept vor

Zum Jahresende wird die EUTECT GmbH ein neues Servicekonzept vorstellen. Dieses umfasst weitere Dienstleistungen und eine hohe, individuelle Unterstützung der Kunden und Partner mit Service-, Schulungs- und Wartungsaktivitäten. In 2020 ist dann der weitere Ausbau des Ersatzteilservices geplant.

„Wenn sich unsere Kunden für ein Produkt aus unserem Hause entschieden haben, hat unsere enge Kundenbetreuung oftmals bereits mit der Evaluierung des Lötprozesses begonnen. Dieser enge Service setzt sich auch im Anschluss an die Inbetriebnahme beim Kunden fort“, erklärt Matthias Fehrenbach, Geschäftsführer der EUTECT GmbH. Dabei umfasst der neue EUTECT Service nicht nur die üblichen Service- und Wartungspakete, sondern geht darüber hinaus, denn aufgrund des hohen Individualisierungsgrads der Sondermaschinen ist dies notwendig. „Alle Prozesslösungen aus unserem Haus sind auf spezifische Prozesse, Produkte und Arbeitsumgebungen ausgelegt und werden oftmals nur einmal in dieser Konfiguration realisiert. Aus diesem Grund schneiden wir unsere Service- und Wartungspakte genauso individuell zu, wie unsere Maschinen. Denn Service und Wartung müssen nicht nur zur Funktionsfähigkeit und zum Werterhalt der Maschine beitragen, sondern sie müssen ebenso auf die Prozesse, Produkte und Arbeitsumgebungen beim Kunden ausgerichtet sein. Das Ziel ist die absolute Minimierung von Stillstandzeiten,“ führt Fehrenbach weiter aus.

So werden beispielsweise alle Module und Maschinen mit einem eigenen QR-Code ausgestattet. Dieser ist an mindestens zwei leicht zu erreichenden Stellen angebracht. Hinter diesem Code verbirgt sich die Bedienungsanleitung der Maschine. Diese wird zwar mit der Anlage mitgeschickt, doch oftmals geht sie schnell im Tagesgeschäft verloren. Durch den QR-Code ist eine ständige Verfügbarkeit der aktuellsten Version der Bedienungsanleitung garantiert. Aber auch die Weiterbildung der Kundenmitarbeiter steht bei EUTECT in Zukunft stärker im Servicefokus. „Mitarbeiter kommen und gehen, Maschinen und Fertigungsprozesse werden an andere Standorte verlegt, oder unser Kunde möchte den internen Wissensstand auffrischen. Es gibt viele Gründe. Wir schulen die Kundenmitarbeiter weltweit in der effizienten Nutzung und Wartung ihrer EUTECT-Anlagen und Module. Dabei geben wir gerne unser Prozesswissen und unsere Erfahrungen weiter“, beschreibt Fehrenbach das Schulungs- und Trainingskonzept. Dieses beinhaltet aber auch Prozessschulungen, -consulting und Automatisierungsberatung. Letzteres hat das Ziel, den Lötprozess in Verbindung mit allen anderen relevanten Fertigungsprozessen automatisierungstechnisch effizient in den Herstellungsprozess einzugliedern. Der gesamte Leistungsumfang wird dabei nicht nur für EUTECT-Anlagen angeboten. Auch Anfragen zu Lötprozessoptimierung, bei denen Fremdsysteme eingesetzt werden, werden von EUTECT unterstützt.

Neu aufgenommen ist die Nullserien-, C-Muster- und Kleinserienfertigung. Diese bietet EUTECT im hauseigenen EUTECT-Technikum an. „Oftmals entscheidet sich nach dem erstmaligen Einbau der Nullserie, ob am Produkt und somit auch am Lötprozess Veränderungen durchgeführt werden müssen. Diese Veränderungen haben dann natürlich Einfluss auf den finalen Lötprozess. In anderen Fällen sind die Produktionsvolumina für eine EUTECT-Anlage zu klein, das Produkt aber zu komplex, als dass es in einer Standardanlage gelötet werden kann. Auch dann können unsere Kunden unser EUTECT-Technikum nutzen“, beschreibt Fehrenbach diesen Service.

Für 2020 hat sich Fehrenbach des Weiteren die Optimierung des Ersatz-, Werkzeug- und Verbrauchsmittelhandels vorgenommen. Alle Maßnahmen gehen mit internen Strukturveränderungen einher, denn um die neuen Servicedienstleistungen umsetzen zu können, müssen die Strukturen darauf angepasst werden. „Die ersten Schritte dazu haben wir eingeleitet, aber wir werden hier einen Optimierungsrahmen haben, der bis 2020 geht. Wir gehen davon aus, dass im Frühjahr alle Umsetzungen abgeschlossen sind“, blickt Fehrenbach in die Zukunft.